Streicheleinheiten machen Lust auf mehr

Streicheleinheiten machen Lust auf mehr - Oxytocin heißt das Zauberhormon!

Hand auf’s Herz - wann haben Sie Ihren Partner zuletzt umarmt und geküsst? Wie oft gibt es in Ihrer Beziehung noch zärtliche Berührungen? Viele Paare nehmen sich kaum Zeit für Zweisamkeit, weil sie sich vom Alltag zu sehr gefordert und erschöpft fühlen

Dabei ist Berührung ein ganz wichtiger Indikator für die Zufriedenheit in einer Beziehung und ein wesentliches menschliches Grundbedürfnis!

Berührung stärkt die Bindung

Bereits im Mutterleib spürt der Embryo einen konstanten, warmen Körperkontakt. Gleich nach der Geburt wird durch wiegen und liebkosen des Babys seine seelische und körperliche Entwicklung maßgeblich gefördert.

Oxytocin heißt das Zauberhormon, das bereits beim ersten Streicheln der Haut in großen Mengen ausgeschüttet wird. Es wird auch das „Bindungshormon“ genannt, da es Nähe und Vertrauen fördert. Beim Baby stärkt es die Bindung zur Bezugsperson, beim Erwachsenen vertieft es die Beziehung zum Partner.

Oxytocin macht blind vor Liebe

Durch das Hormon Oxytocin werden Verspannungen gelöst, Stress reduziert, der Blutdruck gesenkt, die Atmung und der Herzschlag beruhigt. Es ist auch dafür verantwortlich, das Kritikzentrum im Gehirn zu blockieren – sanfte Berührung vom Lieblingsmensch macht also tatsächlich blind vor Liebe!

Kuscheleinheiten tun der Seele und der Beziehung  gut

Vielleicht sind Sie ein wenig aus der Übung oder nicht sicher, was Ihrem Partner gefällt? Dann fangen Sie mit kleinen Berührungen im Alltag an.

Halten Sie Händchen, küssen Sie sich zum Abschied, massieren Sie sich gegenseitig das Genick oder kuscheln Sie beim Fernsehen. Verbringen Sie einfach wieder mehr Zeit mit einander und fragen Sie, welche Berührung dem anderen gerade gut tut!

Autorin: Angelika Erz, www.liebesberatung.at