Beckenboden ist Frauensache?

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Was haben Männer damit zu tun, haben Männer überhaupt einen Beckenboden, wozu?

Beckenboden ist natürlich auch Männersache!
Der männliche Beckenboden trägt und stützt die Beckenorgane, hilft die Körperöffnungen zu verschließen bzw. zu öffnen und wirkt reflektorisch Druckveränderungen im Bauchraum entgegen. Der männliche Beckenboden ist nicht solchen Hormonschwankungen ausgesetzt wie der weibliche und wird auch nicht durch Schwangerschaft und Geburt belastet oder verletzt.
Schlechte Haltung, schlaffer Muskeltonus, Bewegungsmangel, schlechte Ernährung und Übergewicht können auch bei Männern eine Beckenbodenschwäche begünstigen.
Der Beckenboden erfüllt eine wichtige Aufgabe bei der Sexualität. Auch Erektionsstörungen können auf einen schwachen Beckenboden hinweisen. Ein Teil des männlichen Orgasmus besteht in Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur. Männer neigen eher zur Anspannung und haben die Herausforderung, den BeBO entspannen zu lernen. Somit werden sie im Beckenbereich durchlässiger und orgasmusbereiter. Männer brauchen also für ihre gelebte Sexualität das Harte wie auch das Weiche.

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