Sexualtherapie Konzepte - Überblick

Sexualtherapie-Konzepte im Überblick

Wie auch im curriculum angedeutet, hat die Psychodrama Sexualtherapie unterschiedliche Wurzeln und ein bestimmtes Menschenbild.

Jede Sexualtherapieform wird wohl Sigmund Freud und Wilhelm Reich als zentrale Impulsgeber der modernen Konzepte für die Behandlung sexueller Probleme ansehen. Die für die Sexualtherapie heute allerdings wichtigsten Entwicklungen fanden in Amerika nach dem zweiten Weltkrieg statt. Masters und Johnson, sowie Kinsey erforschten das Liebesleben der Menschen in bis dahin nicht gekannter Form und entwickelten auch erste Behandlungsmethoden. Diese waren noch eher einfach, aber bereits oftmals wirksam. Helen Singer-Kaplan schuf darauf aufbauend bereits ein gutes Behandlungsrepertoire für sexuelle Störungen. Alles war aber noch sehr symptombezogen.  

Erst das Hamburger Modell der Sexualtherapie, durchgeführt in einer Klinik in einem dreiwöchigen Intensivtraining integriert nach unserem Verständnis die verschiedenen Ebenen, die Menschen zur Gestaltung ihrer Paarsexual- und -liebesbeziehung brauchen: Zeit, Ruhe, Stressreduktion und die (Wieder-) Belebung der partnerschaftlichen liebevollen Begegnung als zentrale Faktoren, die neben einem Therapieplan den Erfolg einer Sexualtherapie ausmachen.

Rollenbeschreibung PD-SexualtherapeutInnen

Die TherapeutInnen von Liebesexundtherapie haben einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die körperlichen als  auch die seelischen Vorgänge, die unsere Sexualität steuern, berücksichtigt und sich mit ihnen lösungsorientiert beschäftigt. Ziel dabei ist, die Qualität des Erlebens von Liebe und Lust zu verbessern durch Reduktion von Hemmungen, Stress und Druck, die die menschliche Sexualität massiv beeinträchtigen können. Soweit notwendig werden die Ursachen für diese Einschränkungen psychotherapeutisch erfasst und bearbeitet. Das Konzept von Liebesexundtherapie ist praxiserprobt und wird ständig weiterentwickelt.

Psychodrama Sexualtherapie ist die Verknüpfung von Sexualberatung mit den Möglichkeiten einer psychotherapeutischen Behandlung von tieferliegenden Gründen für Probleme in den Bereichen Sexualität, Liebe und Begegnung mit der Partnerin/dem Partner.

Die folgenden Untermenüpunkte präsentieren Ihnen die verschiedenen methodischen Einflüsse von SexualtherapeutInnen. Es werden, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, VertreterInnen und deren Ansätze beschrieben oder kommentiert. Wo möglich werden Querverbindungen zur Psychodrama-Sexualtherapie hergestellt. Die AutorInnen der einzelnen Artikel haben auf individuelle Art die inputs gestaltet und hervorgehoben, was ihnen in der therapeutischen Praxis bisher als Brauchbar erschien.

AutorIn: 

W.Hofer, MSc

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